Prozessoptimierung ohne Großprojekt: Schritt für Schritt
Digitalisierung in Betrieben unter 30 Beschäftigten: warum große Projekte scheitern, wie ein Ablauf nach dem anderen gelingt und was das wirklich kostet.
Bevor irgendetwas automatisiert wird, muss klar sein, was heute tatsächlich passiert — nicht was im Organigramm steht. Diese Kategorie sammelt Beiträge zur Bestandsaufnahme: Wie man Abläufe aufnimmt, ohne den Betrieb lahmzulegen, wie man Medienbrüche und Doppelerfassungen sichtbar macht, wie sich die Kosten eines Vorgangs überhaupt beziffern lassen und nach welchen Kriterien man entscheidet, welcher Prozess zuerst angefasst wird. Dazu gehört auch das Gegenteil: erkennen, wo Handarbeit sinnvoll bleibt, weil der Fall zu selten oder zu ermessensabhängig ist. Wir beschreiben Vorgehen, die im Mittelstand ohne Stabsstelle funktionieren — mit den Menschen, die den Ablauf täglich ausführen, statt über ihre Köpfe hinweg. Wo Zahlen genannt werden, steht die Quelle dabei.
Digitalisierung in Betrieben unter 30 Beschäftigten: warum große Projekte scheitern, wie ein Ablauf nach dem anderen gelingt und was das wirklich kostet.
Durchlaufzeit richtig messen und verkürzen: warum Liegezeit den Löwenanteil ausmacht, wie man sie aus Zeitstempeln sichtbar macht und welche Hebel wirken.
Wo stapeln sich Aufträge, wo wartet jemand auf eine Freigabe? Wie Sie Liegezeit gegen Bearbeitungszeit messen, den echten Engpass finden und darauf reagieren.
Prozesslandkarte für den Mittelstand: Kern-, Führungs- und unterstützende Prozesse auf einer Seite, mit klarer Detailtiefe, Verantwortlichen und Pflegerhythmus.
Aufwand gegen Wirkung, Häufigkeit gegen Fehler, Abhängigkeiten zuerst: So legen Sie im Mittelstand fest, welcher Ablauf als Erstes angefasst wird.
Prozesskosten beziffern ohne Controlling-Projekt: Mengengerüst mal Zeit mal Stundensatz, dazu Fehler- und Wartekosten. So kommen Sie an belastbare Zahlen.
Dieselben Daten mehrfach eintippen: warum Doppelerfassung entsteht, was sie kostet und welche drei Wege herausführen: führendes System, Schnittstelle, Datei.
Vorgespräch, Begehung, Systemaufnahme, Auswertung, Bericht: Was in einer Prozessanalyse passiert, was der Betrieb vorbereitet und was sie nicht leisten kann.
Medienbrüche finden und bewerten: dem Beleg folgen statt dem Organigramm, Zählpunkte setzen, Betroffene fragen und die Funde nach Menge und Zeit ordnen.